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Unsere Vertreter für die Stadt Linden: Magistrat Petra Braun - Fraktion Marc Bausch, Joachim Schaffer, Hartmut Schau

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Aktuelles der FWG

Dank an ehrenamtliche Helfer

Gießener Anzeiger, 15. August 2026

Ehrenamtlichen Helfern gedankt

Großen Einsatz während des zehntägigen Besuchs der 24-köpfigen Delegation aus Warabi gezeigt

Linden 146 Fotos, viele Erinnerungen und vor allem ein großes Dankeschön standen im Mittelpunkt der Helferfeier im Nachgang des 22. Bürgeraustausches im Sitzungssaal der Lindener Ratsstuben. Insgesamt 34 ehrenamtliche Helfer waren während des zehntägigen Aufenthalts einer 24-köpfigen Delegation aus Warabi, einhergehend mit der Feier „50 Jahre Freundschaft Linden–Warabi“, im Einsatz.

In seiner Begrüßung erinnerte der Präsident der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Linden-Warabi (DJG), Ehrenbürgermeister Dr. Ulrich Lenz, daran, dass hinter den Tagen des Austauschs eine enorme organisatorische und finanzielle Leistung steckt. Die Vorbereitung habe allen Beteiligten viel Kraft gekostet. Umso wichtiger sei die Unterstützung der Stadt Linden gewesen. Sie habe dort geholfen, wo der Verein allein an seine Grenzen gekommen wäre – etwa beim Aufbau für den Jubiläumsabend in der Volkshalle Leihgestern. Vor allem die Tatsache, dass die gesamte Organisation und Durchführung ehrenamtlich geleistet wurde, hob Lenz hervor. „Keiner der Helfer erhielt eine Bezahlung. Dieses Engagement ist nicht nur für den Verein, sondern auch für die Stadt ein besonderes Renommee“, so der DJG-Präsident.

Zum umfangreichen Einsatz gehörte die Organisation des Transports der Gäste vom Frankfurter Flughafen nach Linden. Dafür waren gleich vier Busse im Einsatz. Busfahrer, Helfer und Museumsführer sorgten während des Aufenthalts dafür, dass das umfangreiche Programm reibungslos bewältigt werden konnte.

Beim Helferabend wurde nun diesen mit Präsenten wie auch einer Festchronik samt Erinnerungsfoto gedankt. Insgesamt waren 16 Gastgeber, vier Busfahrer und damit 34 Helferinnen und Helfer in die Organisation eingebunden. Auch den beiden Ehrenmitgliedern Hans Hermann Weiß und Günter Weiß wurde gedankt. Die Geschenke sollen nachgereicht werden.

Lenz dankte insbesondere drei Frauen, die maßgeblich dazu beigetragen hätten, dass das Fest in dieser Form stattfinden konnte: Anne Meerstein, die seitens der Stadtverwaltung eingebunden war, sowie Schatzmeisterin Christiane Rau-Langensiepen und Karin Irma Lenz. Auch Bürgermeister Fabian Wedemann schloss sich dem Dank an.

Ein besonderer Dank ging zudem an Steffi Granzer, die für die Gestaltung der Festschrift verantwortlich zeichnete. Zudem wurde Axel Bader gedankt, der einmal mehr Fotos vom Bürgeraustausch zusammengestellt hatte, die während der Veranstaltung auf der Leinwand betrachtet wurden und Erinnerungen an den Bürgeraustausch weckten.

Finanziell war der Austausch ebenfalls eine Herausforderung. Bei verschiedenen Fahrten musste der Verein Geld zuschießen, weil ursprünglich mit mehr Teilnehmern kalkuliert worden war. Gleichzeitig konnte der Aufenthalt durch mehrere Spenden erleichtert werden. Unterstützung kam von der Lindener Bürgerstiftung, der Sparkasse Gießen und der Volksbank Mittelhessen sowie vom Verband Deutsch-Japanischer Gesellschaften (VDJG), der 2500 Euro beisteuerte. Damit konnten die Gastgeber entlastet und die Kosten für die Gäste, etwa bei den Fahrten wie auch beim Aufenthalt in Holland, reduziert werden.

Im Rückblick auf den Jubiläumsabend wurden vor allem auch die gute Verbindung zum Frankfurter Generalkonsulat und die Festansprache von Generalkonsul Takeshi Ito hervorgehoben.

Begonnen hatte die Helferfeier mit einer Gedenkminute. Lenz erinnerte an die kürzlich verstorbene Inge Schimmel. Die langjährige Ehrenstadträtin und DJG-Gründungsmitglied war kurz vor ihrem 86.Geburtstag unerwartet verstorben. Als Trägerin der Mitgliedsnummer 1 hatte sie den Verein über Jahrzehnte maßgeblich geprägt. Mit großem Engagement, persönlicher Herzlichkeit und viel Humor setzte sie sich für die Verbindung zu Japan und zur Partnerstadt Warabi ein. In einer Schweigeminute gedachten die Anwesenden ihrer. „Ihr Andenken wird der DJG und ihren Weggefährten in besonderer Erinnerung bleiben“, so Lenz.

THOMAS WISSNER