Anfragen und Antworten

Gießener Anzeiger, 10. November 2021

Rauchfreie Spielplätze noch in diesem Jahr

Nach 23 Monaten soll nun zeitnah Beschilderung erfolgen – Anreize für offene Kita-Stellen

Linden (ee). 23 Monate sind mittlerweile vergangen, in denen die Stadtverordnetenversammlung »rauchfreie Kinderspielplätze « schaffen und an Wartehäuschen Aschenbecher installieren wollte. Weil dies noch nicht geschehen ist, hakte Grünen-Fraktionsvorsitzender Dr. Christof Scholz in der Stadtverordnetensitzung nach. Laut Bürgermeister Jörg König sollen noch dieses Jahr neun Schilder an den städtischen Spielplätzen aufgestellt werden. Lediglich an der Bushaltestelle in der Rathausstraße in Leihgestern wurde bisher ein Aschenbecher aufgestellt. Auch hier sollen die restlichen Haltestellen noch in diesem Jahr mit Aschenbechern versehen werden.

Dirk Hansmann (SPD) wollte wissen, wann bei der Einfahrt zum Neubaugebiet nördlich breiter Weg in Leihgestern von der Gießener Straße in die Straße Hahnstrauch eine sichere Barriere errichtet wird, da sich die mobile Barriere in einem desolaten Zustand befindet. Dazu teilte das Stadtoberhaupt mit, dass eine Änderung des jetzigen Zustands derzeit nicht geplant sei. »Unserer Auffassung nach soll mit der Umgehungsstraße dort ein Kreisel installiert werden. Dies ist im Bebauungsplan schon so dargestellt. Fakt ist, dass der städtische Bauhof in der Vergangenheit die Module wieder aufgerichtet und mit Wasser befüllt hat. Da einige Module Lecks aufweisen, wird der Bauhof diese Module herausnehmen und die Abgrenzung mit den dichten Modulen wieder intakt aufstellen.«

Die SPD-Fraktionsvorsitzende Gudrun Lang erkundigte sich zur erfolgten Neueröffnung der Kindertagesstätte »Kinderträume« nach der aktuellen Kinderbetreuungssituation und Fachkräftemangel in den städtischen Kitas. Wie König dazu mitteilte, habe die Stadt im Haushalt 2021 im Bereich Sozial- und Erziehungsdienst bereits nach den Vorgaben des »guten Kita-Gesetzes« aufgestellt, so dass nur noch die offenen Stellen besetzt werden müssen. Zur Frage, ob es Überlegungen gebe, durch besondere Anreize die Fehlstellen besetzen zu können, teilte König mit, dass es Überlegungen zu Jobtickets, einer generellen Höhergruppierung der Erzieherinnen von S8a zur S8b wie auch die Zurverfügungstellung von Wasser und Obst, Job-Rad, Sport- und Gesundheitsangeboten gebe, welche mit einer Arbeitszeitgutschrift versehen sein sollten. Integrationsplätze werden künftig auch in der neuen Kindertagesstätte belegt werden können, allerdings sei dies abhängig von der personellen Situation. Die Stadt biete Integrationsplätze in den Kindertagesstätten Obergasse und Regenbogenland für jeweils zwei Kinder sowie im Zentrum aktuell für drei Kinder und ab Februar für vier Kinder an. Zu Kita-Luftfilteranlagen teilte König mit, dass die Stadt aktuell keinen Anspruch auf Förderung von mobilen Raumluftreinigungsgeräten habe. Ist ein Erwerb ohne Zuwendung gewünscht, sollte dafür ein Beschluss herbeigeführt und die Finanzierung geklärt werden.

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