Grube Fernie

Gießener Anzeiger, 07. Februar 2019

Worten sollen Taten folgen

Lindener Stadtverordnetenversammlung stimmt über Wegeverlagerung in der Grube Fernie ab

LINDEN (ee). „Der Worte sind genug gewechselt, wir wollen endlich Taten sehen“, brachte es Grünen-Fraktionsvorsitzender Dr. Christof Schütz auf den Punkt. Waren es bei der Sitzung in der Volkshalle noch 60 Bürger, die sich für die Wegeverlagerung in der Grube Fernie interessierten, so war diesmal nur Einer zur Sitzung des Bauausschusses gekommen. Allerdings ließ es sich Schütz vor der Abstimmung nicht nehmen, ein Thema anzusprechen, das nun so gar nicht nach seinem Geschmack ist. „Es hat hier Klarheit darüber gebracht, wie Politik funktioniert, das kann man gut oder schlecht finden. Fake News sind in Linden zu einer Größe geworden und ich bin erstaunt, mit welcher Penetranz hier Dinge behauptet werden“. Und zur CDU gewandt, die für die Stadtverordnetenversammlung in der nächsten Woche eine namentliche Abstimmung einforderte, versicherte Schütz: „Wir freuen uns darauf, der stimmen wir voll und ganz zu.“ Mit den fünf Stimmen des Vierer-Bündnisses von SPD/FW/Grünen/FDP erfolgte gegen die vier Stimmen der CDU eine mehrheitliche Beschlussempfehlung zur Wegeverlagerung. Nochmals wurden Feinheiten moniert. Bürgermeister Jörg König korrigierte Friedel Löser (FW), der von Möglichkeit sprach „in einem kleinen Bereich dem Artenrückgang entgegenzuwirken“ und 100 Meter Wegverlegung erwähnte, dass es sich um 165 Meter handele. Seitens der CDU betonte Karin Lenz erneut, dass man keine Verbesserung der ökologischen Verhältnisse sehe und vielmehr die Gefahr, dass Lebensraum für andere Lebewesen zerstört werde. „Die Grube Fernie bleibt hier unantastbar“ stellte sie die Position der CDU klar.

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