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Seniorenbeirat

Gießener Anzeiger, 04. Juni 2021

Einige Unstimmigkeiten bei Stellvertreter-Wahl

Seniorenbeirat hält konstituierende Sitzung in der Volkshalle ab / Neuer Vorsitzender Bernd Wagner will vorhandene Angebote weiterentwickeln

LINDEN (ee). „Ich habe Respekt vor dieser Aufgabe, sehe es aber als Team. Wenn wir etwas erreichen wollen, dann gemeinsam“, so der einstimmig zum Vorsitzenden des Seniorenbeirats der Stadt Linden gewählte Bernd Wagner unmittelbar nach seiner Wahl. Wahlen prägten auch die konstituierende Sitzung des Wagner Bernd 2021 06 04Seniorenbeirats in der Volkshalle. Bereits im Vorfeld hatten sich die neun Mitglieder es Gremiums bei einer Online-Zusammenkunft beraten und Gedanken gemacht, die jedoch in der Sitzung nun „alle über den Haufen geworfen wurden“, wie Winfried Kessler monierte. War die Wahl Wagners noch einstimmig, so gab es bereits bei der Wahl der Stellvertreter einige Unstimmigkeiten, als Wagner „Frauen in den Vorstand aufrief“. Nach kurzer Diskussion wurden dann einstimmig Sonja Hofmann und Winfried Keßler zu stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Zum Schriftführer wurde Joachim Pirr, als Vertreter für den Kreisseniorenbeirat Horst Weitze und als dessen Abwesenheitsvertreter Hans-Jürgen Jung, jeweils einstimmig gewählt. „Nach anfänglichen Schwierigkeiten haben wir es dann doch ganz gut über die Bühne gebracht“, schloss Wagner die Sitzung, welche Stadtverordnetenvorsteher Fabian Wedemann mit „einem Dank für euer Interesse hier mitzuarbeiten“, eröffnet hatte. „Es hat ein Stück weit gedauert, das wir neben Ausländer- und Jugendbeirat nun auch einen Seniorenbeirat haben. Mit nur neun Mitgliedern sind einige hinten heruntergefallen. Ich freue mich persönlich, weil für mich Horst Weitze nachgerückt ist“, betonte Erster Stadtrat Harald Liebermann in seinem Grußwort. Liebermann hatte für den Seniorenbeirat kandidiert und war auch gewählt worden, musste jedoch auf sein Mandat verzichten, weil er mittlerweile zum Ersten Stadtrat gewählt wurde.

Für die im November und Dezember durchgeführte Wahl hatten 19 Bewerber kandidiert, waren 3509 wahlberechtigte Bürger (ab 60 Jahre) für das Briefwahlverfahren angeschrieben worden. 1277 Wahlumschläge mit 7070 gültigen Stimmen waren bei der Stadt eingegangen, was einer Wahlbeteiligung von 36,39 Prozent entspricht. Daran erinnerte Liebermann, sei doch das Interesse groß gewesen.

Und angesichts der Bewerberprofile lobte der Erste Stadtrat auch die hier eingebrachten Ideen und Gedanken. Als Anregung gab er dem Seniorenbeirat mit auf den Weg, eine Brücke zur Jugend zu schlagen, diese zu involvieren und mit dem Jugendbeirat Ideen auszutauschen. „Kluge Entscheidungen treffen“, lautete sein Hinweis. Sollen Sitzungen des Seniorenbeirats jeweils dienstags um 19 Uhr zunächst eine Woche nach einer Stadtverordnetensitzung stattfinden, so regte Wedemann an, diese dann künftig im Vorfeld der Parlamentssitzung abzuhalten: „Wir sind gerade daran, unsere Termine neu zu koordinieren und unsere Geschäftsordnung zu ändern. Dann könnten nämlich Themen des Seniorenbeirats noch in der aktuellen Parlamentssitzung behandelt werden.“

Der neu gewählte Vorsitzende, der seine Aufgabe als Teamarbeit sieht, hatte im Vorfeld zur Wahl sich für eine Weiterentwicklung der bereits guten Angebote für Senioren in Linden ausgesprochen. Auch sei für die „jung gebliebenen“ Alten und Menschen mit besonderen Bedürfnissen ohne Zugehörigkeit zu einem Verein, Partei oder Konfession die Entwicklung eines unabhängigen Angebotes und Teilhabe am kulturellen und gesellschaftlichen Leben wünschenswert.

Foto:Wißner

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