• Bitte helfen Sie mit ! Bleiben Sie gesund !

  • Gehen Sie wählen !

  • FREIE WÄHLER in Linden - aktiv für SIE vor Ort

  • 1
  • 2
  • 3

Verstimmung über fehlende Informationen

Gießener Anzeiger, 06. Februar 2021

Dissonanzen bei der CDU

Unterschiedliche Auffassungen von Bürgermeister und Fraktion zu Einrichtung von fünf neuen Stellen in Linden

LINDEN (ee). Dissonanzen zwischen CDU-Bürgermeister Jörg König und seiner eigenen Couleur bestehen im Hinblick auf die Einrichtung von fünf neuen Stellen in den Bereichen Finanzverwaltung, Standesamt, Bürgerservice und Ordnungsamt in Linden. Diese sollten nach CDU-Antrag im Hauptausschuss zum Stellenplan 2021 mit einem Sperrvermerk versehen werden. Hendrik Lodde (CDU) wünschte sich eine Überprüfung, ob eine interkommunale Zusammenarbeit angestrebt werden könnte, während König die neuen Stellen einforderte, „um in der Verwaltung effektiv arbeiten zu können“. Er wolle sich nicht mehr vorwerfen lassen, dass Arbeiten nicht geleistet werden könnten, weil es an Personal fehle. „Wir haben Mitarbeiter mit 150 Überstunden. Das geht so nicht, wir brauchen mehr Manpower, um dies auf den Weg zu bringen. Andere Kommunen wie etwa Wettenberg haben noch mehr Stellen“, zeigte sich König sichtlich verstimmt über die Einwendungen seiner Fraktion. Dem Vorschlag Hilles und Loddes, über eine interkommunale Zusammenarbeit (IKZ) nachzudenken, hielt Finanzleiter Jochim aus fachlicher Sicht entgegen, dass etwa „in der Finanzverwaltung erst einmal Grundstrukturen geschaffen werden müssen, um überhaupt über IKZ reden zu können. Wir haben viele Grundstrukturen nicht geschaffen und können deshalb auch nicht mit anderen Kommunen sprechen. Die Fachkompetenz haben wir, doch nicht die Grundstruktur. Und so lange uns die fehlt, können wir auch nicht zur IKZ übergehen“. Nach dieser Aussage wünschte sich Karin Lenz (CDU) in der Sitzungsrunde nach der Kommunalwahl „einmal einen IKZVertreter zu hören, der uns dazu informiert“.

Sichtlich verstimmt über fehlende Informationen aus dem Rathaus, zeigte sich CDU-Fraktionschef Frank Hille im Hauptausschuss. Erst in der Sitzung erfuhren die Parlamentarier, dass die Planungen für einen Geh-/Radweg Großen-Linden nach Hörnsheim schon weiter vorangeschritten sind als angenommen. „Diesen Weg gehen wir nicht mit“, kündigte Dr. Christof Schütz den Widerstand der Grünen gegen ein CDU-Begehren an, die beiden neuen Bademeisterstellen im Freibad im Bereich der Park- und Gartenanlagen mit dem Vermerk „künftig wegfallend“ zu belegen. Hille begründete dies mit der Überlegung im Bereich der Bademeister über eine interkommunale Zusammenarbeit oder eine Zusammenarbeit mit den Bäderbetrieben der Stadtwerke Gießen nachzudenken. Dagegen konnte Leun der Angelegenheit „etwas abgewinnen. Es geht in die Zukunft. Wegfallen, wenn das der Fall ist, ob nun 2025 oder 2026. Im Moment tut dies niemand weh, es ist nur ein Zeichen: Wir wollen es noch einmal überprüfen“. „Ja, genau darum geht es uns. Wir sollten langfristig planen und fragen, ob es so Sinn macht wie es ist“, erklärte Lodde (CDU), während Schütz hier eine Diskussion über interkommunale Zusammenarbeit als fehl am Platz erachtete.

SPEZIALISTEN VOR ORT

FREIE WÄHLER als Garant für Zuverlässigkeit und Beständigkeit in der Kommunalpolitik

Kontakt

FW FREIE WÄHLER Linden
Im Niederfeld 5
35440 Linden

E-Mail schreiben

 

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.