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Trampolinpark

Gießener Anzeiger, 08. Januar 2019

2019 01 08 Giessener Anzeiger

Von Thomas Wißner

 LINDEN. Gerade mal drei Wochen hat der Trampolinpark im Lindener Stadtzentrum in der Theodor-Heuss-Straße geöffnet und schon hagelt es Beschwerden über die chaotischen Parkplatzverhältnisse. Zumindest am Freitag vergangener Woche war das Maß voll. Anwohner konnten nicht auf ihre Grundstücke gelangen, ein Unternehmer packte sogar schon die Parkkrallen aus. Das Chaos war nach Meinung von Bürgermeister Jörg König allerdings auch ein wenig von den Betreibern selbst verursacht. Zusätzliche Parkplätze auf dem Gelände hinter einem offenen Tor waren vorhanden, aber auch ein missverständliches Schild „Privatparkplatz“ dort noch angebracht. König hatte sich zusammen mit dem Ersten Stadtrat Norbert Arnold des Problems angenommen, beide sprachen mit dem Betreiber und schauten sich auch selbst nach. Der habe dann am Wochenende bereits einen Einweiser bereitgestellt: „Ich habe dann zweimal nachgeschaut und es kam nicht mehr zu den Problemen.“ Dennoch werde man für Anpassungen noch sorgen, möglichst in Zusammenarbeit mit den Anwohnern.

Ein weiteres Problem ist nicht so einfach lösbar, da die moderne digitale Navigation daran Schuld hat. Sie lotst Trampolinfreunde über die Wilhelmstraße in Leihgestern in eine Sackgasse, die nur für Fußgänger und Radfahrer gedacht ist. Der zwischen den Häusern Wilhelmstraße 15 und 17 zum Mischgebiet „Großen-Lindener-Straße/ Am Pfad“ und dem Trampolinpark führende und im Volksmund „Feldshannese Weg/Schiefersteins Weg“ genannte Weg zu einem Kleingartengebiet wurde zwar vor eineinhalb Jahren mit einer neuen Asphaltschicht versehen, ist jedoch keinesfalls für eine Zufahrt zum Trampolinpark oder ins Gewerbegebiet ausgelegt. Zwei Poller am Ende des Weges stoppen die Anfahrt, wobei das Sackgassenschild am Anfang der Gasse von den navigationsgeleiteten Autofahrern völlig ignoriert wird.

Bereits in der ersten Woche nach der Öffnung eskalierte die Situation und eine Anwohnerin beschwerte sich beim städtischen Ordnungsamt am 20. Dezember per E-Mail. Das antwortete ihr nicht mehr vor Weihnachten, sodass sie auch per E-Mail alle Mitglieder des Magistrats auf die unhaltbare Situation aufmerksam machte. Sie kritisierte, dass es vor Ort keinen Hinweis darauf gibt, dass eine Durchfahrt durch die Gartenanlagen zum Trampolinpark unmöglich ist. Zudem versuchten Autofahrer, immer wieder die Absperrpfosten Richtung Trampolinpark und Stadtzentrum zu entfernen, was von einem Lkw-Fahrer mittels passendem mitgeführten Werkzeug auch erfolgreich gelang, sodass anschließend städtische Mitarbeiter die Pfosten wieder neu verankern mussten. Doch nicht nur über die Wilhelmstraße, sondern auch über die Klausegasse versuchen Autofahrer, den Trampolinpark zu erreichen. „Es ging chaotisch, rücksichtslos und teils mit einer erheblichen Gefährdung für Radfahrer, Kinder und sonstige Verkehrsteilnehmer zu. Die Geschwindigkeit wird keineswegs reduziert, wenn man an Personen vorbeifährt, sondern wird gerade in der Dunkelheit noch voll ausgeschöpft. Fußgänger werden mit Nachdruck genötigt, die ,Fahrbahn’ zu räumen. Bisher war es an allen Öffnungstagen so, nicht immer kam es in der Summe an einem Tag zu diesem Spitzenaufkommen, aber zu sehr hohem Verkehrsaufkommen zu bestimmten Zeiten“, schildert die Anwohnerin die Situation.

2019 01 08 Giessener Anzeiger 2Das Ordnungsamt stellte zunächst am Freitag ein Durchfahrts-verbotsschild im „Feldshannese Weg“ auf. Der Erste Stadtrat Norbert Arnold führte zudem ein Gespräch mit dem Betreiber von Mittelhessens größtem Trampolinpark. Dieser soll auch auf seinem Internetportal noch einmal deutlich machen, dass eine Zufahrt ausschließlich über den Kreisel Stadtzentrum und die Kurt-Schumacher-Straße möglich ist. Arnold betont, dass am Trampolinpark zurzeit 26 Plätze zur Verfügung stehen. „Der Betreiber hat einen Mitarbeiter extra für die Organisation und Einweisung der Fahrzeuge abgestellt. Das hat ganz gut geklappt.“

Hinsichtlich des Durchfahrtsverbots und der Falschparker in der Kleingartenanlage sieht Arnold lediglich eine Lösung mit Parkverbotsschildern und Parkausweisen für die Anlieger (Gartenbesitzer). „Wir versuchen, das Problem mit den Navigeräten zu lösen und darauf hinzuwirken, dass Ziele im Stadtzentrum nur über die Kurt-Schumacher-Straße (Kreisel Stadtzentrum) zu erreichen sind. Das ist – wenn überhaupt möglich – eine langfristige Lösung“, so der Erste Stadtrat.

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